Kanarienvögel

 

 

Wie bestimmt viele Vogelzüchter haben auch wir mit Kanarien begonnen. Der herrliche Gesang, selbst der Farbkanarien, die kräftigen Farben und die relativ leichte Zucht sind wohl der Grund dafür. Wie schon allgemein beschrieben haben wir mit zu vielen Farben begonnen zu züchten. Die Trennung der roten und gelben Vögel muss aufgrund der unterschiedlichen Fütterung strikt eingehalten werden. Hinzu kommt die besondere Fütterung der Mosaikkanarien. Somit haben wir auf gelbgrundige Kanarien reduziert. Im ersten Jahr hatten wir noch Melanin und Lipochrom – Kanarien frei in der Voliere fliegen. Die Jungvögel waren natürlich bunt gemischt und entsprachen keineswegs den Zielen einer vernünftigen Zucht.

 


 

 

 

 

Nach Eintritt in den Vogelverein Bammental lernte ich verschiedene Züchter kennen, welche uns sehr schöne Vögel verkauften. Leider hatten wir im zweiten Jahr große Probleme mit verschiedensten Krankheiten. Nachdem wir einen verstorbenen Jungvogel zu Sektion in die Taubenklinik eingesendet haben, wussten wir was los war und konnten den kompletten Bestand behandeln.

 

 


 

   

 

Seit dieser Zeit versuchen wir die Kanarien nicht durch Medikamente am Leben zu halten, sondern setzen natürliche Zusätze, wie Grapefruitkernextrakt, Propolis, Mariendistelextrakt, LiviFerm, Oregano und Knoblauch ein. Dies scheint in diesem Jahr ( 2013 ) sehr gut zu funktionieren. Wir hatten bei den ersten 45 Jungvögeln ( Stand 26.04.2013 ) nicht einen Todesfall zu verzeichnen. Wir hoffen das es bis Ende der Brut so weiter läuft. Dies würde unsere Ansicht, möglichst auf Medikamenteneinsatz zu verzichten, bestätigen.

Auch das Fütterungsverhalten war in 2012 sehr schlecht. Nur durch Zusatz von Keimfutter konnten die Hennen zum füttern bewegt werden. Wir mussten teilweise zufüttern.

 

 

 

2013 verwenden wir ( ohne Werbung machen zu wollen ) CeDe Eifutter in Verbindung mit Keimfutter. Dies wird um Welten besser angenommen, und die Jungen gedeihen prächtig. Auch das Entfernen der Eier bis zum 4 Legetag führten wir dieses Jahr nicht durch. Selbst bei Gelegen mit 4 geschlüpften Jungen entwickeln sich diese recht gleichmäßig. Manchmal ist weniger vielleicht mehr.

 

 

Absolut wichtig ist eine saubere Voliere, saubere Näpfe, gutes Futter und Beobachtung.